Superstring Theory

Phsyikalische Phänomene

Jahreswagen sind billiger, ein physikalisches Gesetz?

Autotechnologie

Auf der Suche nach einem neuen Auto fällt die Wahl zunehmend häufiger auf den Jahreswagen. Grund dafür ist oft der, dass man davon ausgeht, dass mit einem Jahreswagen deutlich niedrigere Kosten anfallen. Häufig ist dies auch tatsächlich der Fall, doch stellt sich ebenso häufig die Frage, ob dies so sicher ist, wie ein physikalisches Gesetz? Diese Frage muss wohl mit einem klaren Ja beantwortet werden, denn beim Jahreswagen ist es nun einmal so, dass dieser bereits ein gewisses Alter erreicht hat, wodurch sein Wert einfach sinkt. Und deshalb wird der Jahreswagen auch entsprechend kostengünstiger angeboten.

Jahreswagen von hochpreisigen Automodellen werden schnell um einige Tausend Euro günstiger. Allerdings sind die Preise dennoch sehr hoch, denn jenseits des fünfstelligen Bereiches machen auch ein paar Tausender kaum einen Unterschied aus. Die Vorteile beim Jahreswagen, der häufig zunächst auf ein Autohaus zugelassen ist, liegen also klar auf der Hand und lassen sich eindeutig im Preis wiederfinden. Außerdem kann man bereits erfahren, ob schon erste Mängel aufgetreten sind oder Ungereimtheiten, wie seltsame Geräusche. Ebenfalls laufen viele Autos erst nach einer Zeit des Einfahrens so richtig und diese ist beim Jahreswagen durchaus gegeben.

Nachteile beim Jahreswagen

Allerdings ergeben sich beim Jahreswagen natürlich auch einige Nachteile. Hierzu zählen etwa, dass man die Farbe und Ausstattung des Wagens nicht mehr selbst auswählen kann. Auch diverse Extras müssen so genommen werden, wie sie vorhanden sind. Da der Preis aber doch deutlich niedriger, als beim Neuwagen liegt, kann mit diesem Problem gelebt werden.

Die Jahreswagen sollten aber genauso wie andere Gebrauchtwagen vor dem Kauf einem entsprechenden Test unterzogen werden, um Mängel und Co. frühzeitig erkennen zu können. Hierbei gilt, dass es sinnvoll ist, einen Gutachter zu beauftragen, der sich den Wagen anschaut. Auch ein einfacher Besuch beim TÜV kann schon ausreichend sein, um den Jahreswagen durchchecken zu lassen.

Die physikalischen Eigenschaften sollten dabei ebenfalls untersucht werden. Erreicht der Jahreswagen die angegebene Beschleunigung oder kann er schnell genug abbremsen? Wie gut ist die Bodenhaftung der Reifen und welcher Luftwiderstand entsteht während der Fahrt? Wie verhält sich der Wagen beim Fahren in Kurven? Diese und viele weitere Fragen, die sich mit den physikalischen Eigenschaften eines Jahreswagens beschäftigen, sind ebenfalls zu klären. Außerdem ist eine Probefahrt nahezu unverzichtbar, denn nur mit ihr wird es möglich, herauszufinden, ob der Motor seltsame Geräusche von sich gibt, wie die Lenkung reagiert oder ähnliches.

Jahreswagen kaufen

Soll der Jahreswagen nach Beantwortung all dieser Fragen dann tatsächlich gekauft werden, so muss noch die Finanzierung aufgestellt werden. Dabei gibt es natürlich ebenfalls verschiedene Varianten. Einerseits kann der Jahreswagen natürlich mit Hilfe der üblichen Autofinanzierung erworben werden. Hierbei bietet der Händler über die ihm angeschlossene Autobank ein Darlehen an, das meist zu besonders günstigen Zinssätzen gewährt wird. Allerdings erhält der Käufer dadurch einen geringeren Verhandlungsspielraum.

Die zweite Möglichkeit besteht darin, bei einer unabhängigen Bank einen Kredit aufzunehmen. Dann entsteht der Vorteil, als Barzahler dem Händler gegenüber auftreten zu können. In diesem Fall sind die Verhandlungschancen besser, so dass man zusätzliche Ausstattungen, wie einen zweiten Satz Reifen oder ähnliches erhalten kann. Auch diverse Rabatte und Preisnachlässe sind durchaus möglich. Wichtig hierbei ist aber ein Kreditvergleich, um die günstigsten Konditionen für das Darlehen zu erhalten.

Außerdem kann man den Jahreswagen mittels Leasing finanzieren. Hierbei handelt es sich jedoch um eine Art Miete, so dass am Ende der Laufzeit das Auto immer noch im Besitz des Leasinggebers ist. Der Vertrag ist so ernst zu nehmen, wie die Miete einer Wohnung. Bei einer Wohnung sollte man sich zu allererst alle Fragen zum Mietrecht beantworten lassen. Genau so sollte es auch beim Leasing sein, damit man auf der sicheren Seite ist. Am Ende der Vertragslaufzeit muss das Auto allerdings meistens gegen Zahlung einer recht großen Restsumme gekauft oder weiter finanziert werden oder man kann es an den Leasinggeber zurück geben. Leasing lohnt sich deshalb vorrangig für Selbstständige oder Freiberufler, die die Raten steuerlich geltend machen können.

Foto: © uschi dreiucker / pixelio.de

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